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Notstromkonzept für das Gemeindegebiet Reichertshofen

Die Feuerwehr hat in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung Reichertshofen ein Konzept zur Sicherstellung der Stromversorgung bei länger andauernden Stromausfällen erarbeitet.

Die Idee für dieses Vorhaben entstand aus zwei größeren Schadensereignissen: einem Sturmereignis im Sommer 2023 sowie dem Hochwasser im Jahr 2024. In beiden Fällen zeigte sich, dass das Feuerwehrhaus nicht ausreichend bzw. nur mit erheblichem Improvisationsaufwand mit Strom versorgt werden konnte. Gerade im Krisenfall ist jedoch eine durchgehende Funktionsfähigkeit zwingend erforderlich. Darüber hinaus zeigte sich, dass eine solche Situation nicht nur die Feuerwehr betrifft, sondern Auswirkungen auf das gesamte Gemeindegebiet hat.

Aus diesem Grund wurde zunächst eine Analyse durchgeführt, bei der erhoben wurde, welche kritischen Infrastrukturen und Einrichtungen bereits über eine Notstromversorgung verfügen und wo entsprechende Versorgungslücken bestehen. Hierzu erfolgte eine Bestandsaufnahme vorhandener Notstromaggregate und technischer Möglichkeiten innerhalb der Gemeinde.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurden die Objekte definiert, die im Krisenfall zwingend mit Notstrom versorgt werden müssen. Hierzu zählen insbesondere die Wasserver- und Entsorgung, das Rathaus, der Bauhof, die Mehrzweckhallen Langenbruck und Reichertshofen, sowie die Feuerwehrhäuser Reichertshofen und Langenbruck.

Diese Einrichtungen sollen künftig zusätzlich die Funktion sogenannter Strominseln bzw. Anlaufstellen für die Bevölkerung übernehmen. Ziel ist es, im Falle eines länger andauernden Stromausfalls zentrale, beleuchtete und funktionsfähige Anlaufstellen im Gemeindegebiet bereitzustellen, an denen sich Bürgerinnen und Bürger informieren, orientieren und im Bedarfsfall aufhalten können.

Solche „Leuchtturmstrukturen“ sind insbesondere deshalb von großer Bedeutung, da bei einem flächendeckenden Stromausfall Kommunikationsmittel wie Telefon und Internet nur eingeschränkt oder gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Klar definierte Anlaufstellen schaffen in solchen Situationen Orientierung, erhöhen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und ermöglichen eine gezielte Informationsweitergabe durch die Einsatzkräfte.

Zur Ausarbeitung eines ganzheitlichen Konzeptes wurde ein Arbeitskreis gebildet, bestehend aus Bürgermeister, Bauamt, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Bauhof und Feuerwehr. In diesem Gremium wurde ein abgestimmtes Notstromkonzept entwickelt.

Dieses Konzept wurde vom stellv. Kommandaten Michael Thaller dem Gemeinderat vorgestellt und befindet sich derzeit in der Bewertung sowie zur Entscheidung über die Genehmigung und Umsetzung.

Foto: Verena Vogl, Donaukurier

 

Link zum Pressebericht des Donaukuriers

 

TN

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